Geschichte

Ein Ort mit Aussicht. Und mit Vergangenheit.

Das Rosinli ist mehr als ein Bergrestaurant. Es ist ein Ort, der seit Generationen mit Ausflügen, Einkehr, Aussicht und Erinnerungen verbunden wird – hoch über dem Zürcher Oberland.

Wer heute aufs Rosinli kommt, erlebt einen der bekanntesten Aussichtspunkte der Region. Dass dieser Ort eine lange Geschichte hat, zeigt schon sein früherer Name: Das Rosinli hiess ursprünglich Schauenberg.

Alte sepiafarbene Fotografie eines Spielplatzes mit einer Rutsche, auf der ein Kind sitzt, umgeben von Bäumen und einem Holzgebäude im Hintergrund.

Vom Schauenberg zum Rosinli

 

Der initiative Frobergwirt Jakob Ott errichtete 1873 auf dem Berg ein erstes Schenkhäuschen. 1881 folgte eine Speisehalle beziehungsweise Wirtschaftshütte – ein früher Schritt hin zu jenem Ausflugsort, der das Rosinli bis heute geblieben ist.

Die historische Entwicklung erklärt auch, warum das Rosinli nicht wie ein gewöhnliches Restaurant wirkt. Es entstand aus der Idee, Menschen an einem aussichtsreichen Ort zusammenzubringen – zum Rasten, Essen und Verweilen.

Warum das Rosinli so heisst

 

Zur Herkunft des Namens gibt es eine besonders schöne Überlieferung. Laut Chronik soll „Rosinli“ auf die Frau des Frobergwirts zurückgehen, die dort oben wirtete.

Zusätzlich wird berichtet, dass der Frobergwirt oberhalb Morglen einen Weinberg angelegt habe, der für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts belegt sei. Dadurch erhält der Name eine zweite, fast poetische Deutung, die gut zum Ort passt.

Ein Ort für Generationen

 

Im Laufe der Zeit wurde das Rosinli zu einem der bekanntesten Ausflugsziele von Bäretswil und der weiteren Region. Laut Chronik war der Ort über Jahrzehnte Ziel von ungezählten Schulreisen, und die legendäre Rutschbahn wurde zu seinem Markenzeichen.

Bis heute lebt das Rosinli von genau dieser Mischung: Aussicht, Einkehr, Familienerlebnis und Wanderziel. Die rustikale Gaststube, die Terrasse, der Spielplatz und der Blick bis zum Pfäffikersee und zu den Alpen machen den Ort für viele Menschen zu einem Stück persönlicher Regionalgeschichte.